German poem
Wie mein Aug' am Sommer hängt
by Max Dauthendey (1867–1918)
Alle Hecken stehn zerzaust Und der Wind am Wege haust. Tag und Nacht die Regentropfen Auf die kahlen Steine klopfen; Augen meine nimmersatten Nie genug vom Sommer hatten. Wie mein Aug' am Sommer hängt, So mein Mund zur Liebsten drängt.