Versos German Max Dauthendey Wie sind die Sekunden still und groß

German poem

Wie sind die Sekunden still und groß

by (1867–1918)

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Wie sind die Sekunden still und groß, Und jede zeigt mir mein Heimweh bloß,

Und gefangen rief ich den Berg dort an, Der sich über Wolken hochheben kann,

Und gefangen rief ich zum Meere hin, Unendlich dehnt sich sein freier Sinn.

Und gefangen ich es der Sonne klag', Die wandert zur Heimat jeden Tag.

Wie sind die Sekunden still und groß, Und jede zeigt mir mein Heimweh bloß.