German poem
Da die Tage unsres Lebens rasch und unaufhaltsam schwinden
by Omar Khayyām (1048–1131)
Da die Tage unsres Lebens rasch und unaufhaltsam schwinden, Da, ob morgen noch wir atmen, keiner uns vermag zu künden, Laß, o du mein Mond, uns froh sein! Ach der Mond da droben wird Oft noch um die Erde kreisen, ohne uns auf ihr zu finden!
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- Bringt einen Becher mir, so groß, daß man ihn schwer nur hebe!
- Chijam! wie durch einen Vorhang ist das Weltall dir verschlossen
- Da die Dinge sich auf Erden nie nach unserm Wunsch gestalten
- Da einst ich verlasse dies irdische Haus
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