German poem
Niemals noch, solang ich denke, war das Glück mit mir im Bunde
by Omar Khayyām (1048–1131)
Niemals noch, solang ich denke, war das Glück mit mir im Bunde, Niemals noch hat eine Freude mir dies schale Sein gewürzt, Nie auf Erden noch genoß ich eine fröhliche Sekunde, Daß mich nicht in Schmerzenstiefen noch derselbe Tag gestürzt.
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- Nicht um den Weltlauf gräme dich du!
- Nichts hat es der Welt genützt, als ich auf die Erde gekommen
- Nie eine Sekunde, seitdem ich bin, verbracht' ich anders als trunken
- Nie war ein Mensch noch sündenlos, ob Weib nun oder Mann
- Nimm an, du wärst zum Ziel gelangt mit allem Streben – was alsdann?
- Nimm den irdnen Krug, Geliebte, nimm den Becher in die Hand
- Noch – unserm Schenken sei's gedankt! – bleibt übrig mir ein Atemzug
- Nun fängt die Lust von neuem an, des Predigers Stimme schweigt