German poem
Wer wohl das wechselnde Geschick der armen Menschenwelt erwägt
by Omar Khayyām (1048–1131)
Wer wohl das wechselnde Geschick der armen Menschenwelt erwägt, Ihm ist es gleich, ob fröhlich er die Zeit verbringt, ob Kummer trägt; Sag an, wenn man zu guter Letzt im Erdenschoße dich begräbt, Was kümmert's dich, ob du in Glück, ob du in Mißgeschick gelebt.
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- Wenn tot ich bin, so sollt ihr den Leib mit Saft der Traube mir waschen
- Wer ein Brot besitzt, sein Leben nur zwei Tage lang zu fristen
- Wer falsche Münzen in Umlauf bringt, schwer sollte den man strafen!
- Wer möchte wankelmütig je dem Wein die Treue brechen?
- Wie du mich aus Wasser und Erde geformt, so hab' ich gelebt, was kann ich dafür?
- Wie du mich gemacht hast, bin ich! Schon so lang ich lebe, bist
- Wie ein Falk entflog ich jener Welt der Geister, um von dort
- Wie lang noch über was ich bin soll sich mein armer Kopf zerbrechen?