German poem
Im Lande der Thorheit
by Otto Erich Hartleben (1864–1905)
Im Lande der Thorheit küsst ich die Hände der schönen Fraun, sie waren schmeichelnd und weiss, mit blitzenden Ringen geschmückt. Ich lachte wohl auch beim lieblich klingenden, lockenden Wort und eitel genoss ich des eigenen spielenden Übermuths.
Doch immer wieder irrte mein Blick ins Leere ab: Ich sah und fühlte die Hände meiner lieben Frau, die weich und still in ruhender Güte sich nach mir hersehnen aus der Ferne – deine Hände; die allein die Wirrniss dumpfen Wollens je gebannt – und ich gedachte jener Stunde, da mir einst im Tode diese Hände stummen Trost verleihn.
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- Ich gehe hin, wo still und einsam
- Ich sah dich, Freund, durchs hohe Saatfeld, schreiten
- Ich sah dich, wie du deine Hände fest
- Im Arm der Liebe schliefen wir selig ein
- Im leichten Wirbel meiner Jugendtage
- Im Thal der Freude weiss ich ein stilles Haus
- Im Zaune klagt die Nachtigall
- In das Land der Moabiter zogen