German poem
Nachhall
by Peter Rosegger (1843–1918)
In deiner schönen Heimatstadt Da blieb ich über Nacht, Und als das Mühlrad rauschend ging, Und als mich milder Traum umfing, Da hab' ich deiner gedacht.
In deiner schönen Heimatstadt Da gab es einst fröhliche Zeit, Die Jugend hat uns angelacht, Die erste Liebe war erwacht, O selige Tage—wie weit!
In deiner schönen Heimatstadt Es ewigen Frühling gibt, Und was, o Freund, einst unser war, Genießt heut eine junge Schar Und lebt und lacht und liebt.