German poem
Meine Taschenuhr
by Peter Rosegger (1843–1918)
Wie fühl' ich dich an meinem Herzen schlagen, Du starkes, reges, goldnes Herz der Zeit! So wandern wir selbander sonder Zagen Den dunklen Stundenweg der Ewigkeit.
Der Zeiger kreiset stetig in der Runde, Ein Sinnbild, wie das Weltenuhrwerk kreist; Dein Herz, o Mensch, ist endlich wie die Stunde, Unendlich wie die Runde ist dein Geist.