German poem
Mir graut vor dem Gemeinen
by Peter Rosegger (1843–1918)
Ach, mir graut vor dem Gemeinen, Das mich stets durch neue Peinen Und durch alte Sünden schleift. Heimweh, Heimweh nach dem Reinen, Nach den kühlen Friedenshainen, Wo die Seele göttlich reift.
Ach, wo soll sie göttlich reifen! Nur im Schwalle wüster Träufen Lernst du das Gemeine fliehn. Nur mit Kämpfen kannst du siegen, Und im Fallen lernst du fliegen Zu den seligen Göttern hin.