German poem
Viii
-- Ach! Herr! wie wird mir! Sieh mich: weinend vor Deine Füße stürz ich, schluchzend und jauchzend! deine Stimme macht mir wohl und weh! mein Auge weint, meine Seele lacht! und all das Weh, das Wohl hat all die selbe Süße. Aus Tränen jubl’ich, Herr! Aus meiner Inbrunst wecken mich Hörnerrufe; Waffen winken auf klirrender Au, funkelnde Schilde, und drüber Engel in Weiß und Blau, und dieser Hörnerruf füllt mich mit Wut und Schrecken.
Den Taumel fühl ich, fühle das Graun der Auserwählten. Ja, ich bin unwert, aber: Herr, Deine Gnad ist groß. Sieh: voller Dank, voll Demut: hier, sieh mich Schweißgequälten, o sieh mich Glutbeglückten -- obgleich ein namenlos Erschauern, Herr, den Trost mir deines Mundes schwächt, und zitternd geht mein Atem -- --