German poem
Der Überfluss
by Theodor Däubler (1876–1934)
Apollos Delphine umwogen im Bogen Triptólemos' Schiff mit ergoldetem Korn: Poseidons Verwundrung zu plötzlichem Zorn Besänftigt Athena, der Ausfahrt gewogen.
Ein Zauber, der nie, wo er blendet, getrogen: – Von vorn, beim Sporn, obstspendender Born, Mit Feigen durchsüßt, unsrer Demeter Horn – Kommt Wellen beschwebend, nach Osten gezogen.
Der Gott ward von Hermes olymphoch enthoben; Sein Schiff aber loht, ein ersternter Rubin, Und scheitert, als Gabe zersamend, beim Toben
Poseidons, im schimmernden Gischthermelin: Die Fülle ist heil über Inseln verstoben; Apollozu schwingt sich ein liebster Delphin.