German poem
Min vro minnēkliche minne
by Werner von Homberg (1284–1320)
Min vro minnēkliche minne warvmbe hant ir mir die sinne so ser so fast an si gewant das ich ir nit mag entwenchen zwar ir solt úch bas bedenken vn̄ ringen mir dv́ bant nein ich wil sent ir tugende bi ime was gar wo zemůte mit ir güte e ich doch nit endrinnen von ir mit hertzen noch mit sinnen des si min trúwe mit eit ir pfant Jch wil gerne sin gevangen des twinget mich ir munt ir wangen ir schön ir güte ir wiplich zucht vn̄ ir frowelich geberde got der was in hohem werde do er geschuf die reinen frucht wan dú vil gůte vienge mich sn aller leige flůcht
Nv́ hat si mich so gebunden das min hertze in zallen stūden bi ir swar ich landen var so enwil es nit von dannen si hat es also verspānen vas es niender anderswar mas gewenchen vs ir stricke wer ich bi dem herzen dicke ich wer aller sorgen bar