German poem
Abendläuten
by Heinrich Kämpchen (1847–1912)
Abendläuten – über Tal und Hügel Schweben friedlich deine milden Klänge, Bringen Tagesruhe und Entlastung, Labsal für die arbeitsmüden Menschen. –
Abendläuten – aus der weiten Ferne Holst du mir die liebe Heimat wieder, Mit der Bank am braunen Kachelherde, Und ich halte Rast dann wie vor Zeiten. –
Fühle jung und stark und froh mich wieder, Träume wieder meine Jugendträume – Und den Zauber bringen deine Klänge, Abendläuten, geht der Tag zur Rüste. –