Versos German Johann Karl Wilhelm Geisheim Die Schlittschuhfahrer

German poem

Die Schlittschuhfahrer

by (1784–1847)

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Hans sah die muntern Vögel Mit ihrem Eisensegel, Die Schlittschuhfahrer, an. Es zog ihn unaufhaltsam, Fluglustig und gewaltsam Hin auf die glatte Bahn.

Er schnallet sich die Flügel, Und wagt sich auf den Spiegel, Doch plump! da lag er da; Vor Schmerz fast wollt’ er weinen; Hans schnell doch auf den Beinen War, als er lachen sah.

Es ward der Schmerz verbissen; Hans war nun mehr beflissen, Auf seiner Hut zu sein; Doch lange, lange wieder Noch stürzt und plumpt er nieder, Und richtet schwer sich ein.

Und auch das kühne Fliegen, Das Biegen und das Wiegen Im Tanzen hin und her, Wie es viel’ Andre machten, Die seiner Qualen lachten, Das dünkt ihm nun so schwer.

Doch macht ihn nichts abwendig, In Müh’ und Lust beständig, Besiegt er Qual und Spott. Schwungkräftiger allmälig, Bald flott und nicht mehr quälig, Fährt Hans nun wie ein Gott.

So geht’s in allen Dingen; Der freie Brauch der Schwingen Ist Muth’gen nur beschert. Ohn’ Eifer in Beschwerden Man weder frei auf Erden, Noch in den Himmel fährt.