German poem
Es verlos ein ritter sin scheide
by Neidhart
Es verlos ein ritter sin scheide dar vmbe wart einer frowen also leide si sprach herre ich wil iv eine lihen der wil sich min leider man verzihen des ist niht lanc dc ers verwarf vnd kvmt er mir der ir bedarf wie wol ich in dran handel dem gibe ich si gar ane allen wandel
ER sprach frowe lat mich ein rede wissen ob si zedem orte iht si verslissen nein si vf min sele vnd vf min trúwe ich gab si minem leiden man fúr núwe si ist dike als ein bret wan an der einen stet da zedem hengel riemen dc enschat iv noch ander niemen
Er wolde sin messer in die scheide schieben do begvnde sich div klinge biegen her wider reht gegen dem hefte doch braht ers drin mit siner krefte schier het er wider gezogen es hab ein swerzú kra gelǒgen wer solt des getruwen si sprach ziht wider dú wurze ist noh niht gebruwen