German poem
Auf dieser Welt, wo neuen Gram uns bringt ein jeder Atemzug
by Omar Khayyām (1048–1131)
Auf dieser Welt, wo neuen Gram uns bringt ein jeder Atemzug, Was mit dem Atmen mich versöhnt, ist nur der weingefüllte Krug. Beim ersten Schein des Morgens drum ergreif das Glas, bevor's zu spät ist, Denn manchmal aufgehn wird er noch, wenn unser Odem längst verweht ist.
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- Am Tag, als das rollende Rad des Himmels zu kreisen begann
- An Rubinenlippen schwelgend, in der Hand den Becher Wein
- Auf der einen Seite hundert Fallen hast du aufgestellt
- Auf der Erde wie viel Menschen seh' ich, die in Schlummer liegen!
- Auf nun und das Frühlied sing! den Becher voll Weines mir bring
- Auf! erheb den Fuß zum Tanze, den wir mit der Hand begleiten!
- Bald verhüllt und jedem Blicke unerreichbar waltest du
- Bald, beraubt des Lebenshauches, werden wir dort unten ruhn