German poem
Des Ew'gen Finger schreibt der Menschen Schicksalsbuch
by Omar Khayyām (1048–1131)
Des Ew'gen Finger schreibt der Menschen Schicksalsbuch; Fruchtlos, ihr Frommen, ist, ihr Weisen, eu'r Versuch, Daß ihr nur einen Spruch, auch nur ein Wort von denen, Die er geschrieben hat, auslöscht mit euren Tränen.
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- Der Mensch kam auf die Welt und wurde nicht gefragt
- Der strebt nach Ruhm und schätzt gering das Heut
- Der Wassertropfen klagte, daß getrennt er sei vom Ozean
- Dereinst am Tag des Gerichts, wenn die Sterne droben erblassen
- Des Königs Krone würd' ich gern, den Kajanidenthron verkaufen
- Die laue Liebe ist ein Feuer, das ohne Glanz und Wärme brennt
- Die mit dir leben, bald ruhen sie
- Die Quelle des Lebens sprudelt im Wein