German poem
Dereinst am Tag des Gerichts, wenn die Sterne droben erblassen
by Omar Khayyām (1048–1131)
Dereinst am Tag des Gerichts, wenn die Sterne droben erblassen Und der Himmel zusammenbricht, wie das der Gläubige glaubt, An deines Gewandes Saum, o Liebchen, werd' ich dich fassen Und fragen, warum du mir grausam das Leben geraubt.
More by Omar Khayyām
- Der ich mit meinem Barte gefegt den Staub vom Boden der Schenke
- Der Mensch kam auf die Welt und wurde nicht gefragt
- Der strebt nach Ruhm und schätzt gering das Heut
- Der Wassertropfen klagte, daß getrennt er sei vom Ozean
- Des Ew'gen Finger schreibt der Menschen Schicksalsbuch
- Des Königs Krone würd' ich gern, den Kajanidenthron verkaufen
- Die laue Liebe ist ein Feuer, das ohne Glanz und Wärme brennt
- Die mit dir leben, bald ruhen sie