German poem
Gäb' es keinen Wein auf Erden, keinen Schall der Irakflöten
by Omar Khayyām (1048–1131)
Gäb' es keinen Wein auf Erden, keinen Schall der Irakflöten, Keine Schenken, o man sollte lieber sich zur Stelle töten! Auf der Welt, so weit mein Auge sie durchmißt von Ost nach West, Stich hält nur die Lust beim Becher; keinen Deut wert ist der Rest.
More by Omar Khayyām
- Frisch nach dem Regen strahlt das Grün auf allen Rasenplätzen
- Früh bei Sonnenaufgang täglich will ich in das Weinhaus gehn
- Fühlst du keine Scham, nach niederm Tand und Reichtum nur zu trachten
- Für eine magische Laterne ist diese ganze Welt zu halten
- Ganz unwert bin des Himmels ich, und auch die Hölle will mich nicht
- Ganz vergleichbar ist dein Leib, o Chijam, einem Fürstenzelt
- Gedenk' ich der Sünden, die ich begangen
- Geknetet ward der letzte Mensch schon aus dem ersten Erdenschlamme