German poem
Zähl dutzendfach mir vor, wie viel im Leben
by Omar Khayyām (1048–1131)
Zähl dutzendfach mir vor, wie viel im Leben Ich der Gesetze frevelnd übertreten, Um mir alsdann beim Grabe des Propheten Die Sünden dutzendweise zu vergeben!
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- Wohl hab' ich durch sündigen Wandel mich gestürzt in verdientes Leiden
- Wohl oft schon schwur ich, zu bereun; allein
- Wohl unter den Menschen erreicht man sein Ziel durch Klugheit und ems'ge Bestrebung
- Wozu auf Erden nur dies Kommen und dies Gehn?
- Zu einer Dirne jüngst hört' einen Mönch ich sprechen
- Zu Fasten fühlt' ich und zu Gebet mich jüngst gedrängt und dachte: vielleicht
- Zum Schädel des Kai Kawus auf dem Wall
- Zum Weinglas oft greift meine Hand, allein zum Koran minder