German poem
Das Feuer brennt
by Taras Schewtschenko (1814–1861)
Das Feuer brennt …
Das Feuer brennt, Musik ertönt, wie sanft sie weint, wie wild sie stöhnt! – Ein köstlich Diamantenlicht hervor aus jungen Augen bricht: es stahlt die Hoffnung und die Freude in frohen Augen. Glücklich sind die Augen jung und ohne Sünd’! Und alle lachen inniglich, und alle tanzen froh. Nur ich schau wie verdammt ins Lustgewühl und weine, weine heimlich still … Warum ich wein’? Wohl ist mir leid, dass ohne Liebe, wie im Sturm, vergangen mir die Jugendzeit …