Versos German Taras Schewtschenko Das Vermächtnis

German poem

Das Vermächtnis

by (1814–1861)

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Das Vermächtnis

Wenn ich sterbe, so bestattet Mich auf eines Kurhans Zinne, Mitten in der breiten Steppe Der geliebten Ukraine, – Daß ich grenzenlose Felder Und den Dnipr und seine Schnellen Sehen kann und hören möge Das Gebraus der großen Wellen. Wenn sie von der Ukraine Schwemmen fort ins Meer und schleppen Feindesblut und Feindesleichen, Dann verlaß’ ich Berg und Steppen, Schwinge bis zum Gott empor mich Von dem Sturme hingerissen Um zu beten, – doch bis dahin Will von keinem Gott ich wissen. Ja, begrabt mich und erhebt euch, Und zersprenget eure Ketten, Und mit schlimmem Feindesblute Möge sich die Freiheit röten! Und am Tag, der euch die Freiheit Und Verbrüderung wird schenken, Möget ihr mit einem stillen, Guten Worte mein gedenken.