German poem
Geschaffen hat den Himmel nur der Mensch durch sein Verlangen
by Omar Khayyām (1048–1131)
Geschaffen hat den Himmel nur der Mensch durch sein Verlangen; Die Hölle ist ein Schatten nur, den unser Geist voll Bangen In jenen Abgrund wirft, der bald uns wiederum verschlingt, Nachdem wir erst vor kurzer Frist aus ihm hervorgegangen.
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- Ganz unwert bin des Himmels ich, und auch die Hölle will mich nicht
- Ganz vergleichbar ist dein Leib, o Chijam, einem Fürstenzelt
- Gedenk' ich der Sünden, die ich begangen
- Geknetet ward der letzte Mensch schon aus dem ersten Erdenschlamme
- Gestatte den Tagen nicht noch den Nächten auf Erden
- Gestern in des Töpfers Werkstatt sah ich hundert Krüge stehn
- Gestern vor der Morgendämmrung, einen Becher in der Hand
- Gewalt'ge Leidenschaften hat uns Gott zuerst ins Herz gepflanzt