Versos German Johannes Hadlaub Was meinent nu dú vogellin

German poem

Was meinent nu dú vogellin

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WAs meinent nu dú vogellin das si so dike vf sehent gegen dem sunnen vnd ǒch da mitte singent ho si fröt der sumerliche schin das sich dú welt nu stellet gar zewunnen des sol man mit in wesen fro nu stet min herze leider so das ich enmag min frowe dú ist min sumertag dú wundet mich also das ich vil kume mag genesen

Wie sin wir in so süsser zit dú heide vnd owe sint so rechte schöne das swendet manges herzen pin wan vogelin singent widerstrit so manigualde süssekliche döne doch můs echt ich in klage· sin mir tůt so we dú frowe min das můs ich doch bi mangen wunnen klagen noch es ist gewert so manig vert das ichs vnsanfte trage

Swie si mir tůt doch minne ich si mit ganzen trúwen das ist gar ein wunder ich můs ir dienen iemer me si dunket mich doch arges fri swie sich mich tůt an allen fröiden vnder mir ist nach ir senliche we ich slafe ich wache· ich ste doch ist min můt bi ir wan si ist so rechte gůt des wúnsche ich mir das ich von ir noch werde fröidenriche

Nv warte ich alles wanne si sich welle neigen gegen mir senden manne owe des wer so verre zit wan ich were ir so gerne bi si solte mich doch meinen etteswanne min trost an ir genaden· lit ir frömde mir vil leides git ach reinú frucht dur din vil wiblich stenden zucht erbarme dich noch vber mich hilf mir von sendem schaden

Swie verre ich von der schonen var ich habe ein botten der vert alse drate der vert zůzir in einer stunt den sende ich alle morgen dar zůzir vnd ǒch vils mangen abint spate der botte ist nicht der heren kvnt wan er get von mins herzen grunt es ist min sin der vert zůzir· swie verre ich bin si selig wib ach möchte min lib als ofte zůzir keren