German poem
Meijen schin· din kunft mich fröit vil kleine
by Kristan von Luppin (1300–1400)
Meijen schin· din kunft mich fröit vil kleine swie din blůt lúchtet so mir tůt bas das mich dú liebe reine zaller stunt machet vro si mag mir wol bringen grünen kle blv̊men glast voglin singen die heide wunnenklichen stat lǒbes me danne tusent last
Also zart wart nie kein lip· werliche ist an ir ichtes icht es en si vrî· wandels sunderliche nein es zware nichtes nicht niemā kan vol trúwen also rot ist ir munt mich můs rúwen das ich nicht en můs vor ir sten zaller stunt
Lassa mich dich liebes lieb erbarmen ich bin vertriben weist dv das halt mich dar· war· in dinen blanken armen vf min recht· nicht fúrbas alder welte dröwē acht ich nicht kumtz dar zv̊ wiltú mich fröwen das ich nie wart so vro so sprich ich wil es tů