German poem
Der Mittag
by Theodor Hell (1775–1856)
Sausend erhebt sich der Sturm durch die Wipfel, Beuget hernieder die thronenden Gipfel, Prasselt mit Regen und Schloßen nicht fein; Eile Du Reiter nach schützender Hütte, Flügle Du Mädchen die flüchtigen Schritte, Treibe Du Bube die Heerde hinein. Wie sich die Wolken dort treiben und jagen, Höher die Wogen des Weihers sich schlagen, Alles verkündet des Sturmes Gewalt. Mittag ergoß sich in sonnigen Gluthen, Ha! wie schon fühlend die Wolken nun fluthen, Durch die Gebirge der Donner schon hallt.